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Hilbig tot

Der Schriftsteller Wolfgang Hilbig ist am Samstag in Berlin an den Folgen eines schweren Krebsleidens gestorben. Das teilte der S. Fischer Verlag in Frankfurt/Main mit. Der Georg-Büchner-Preisträger wurde am 31. August 1941 im thüringischen Meuselwitz geboren. Daß sein erster Lyrikband »Die Abwesenheit« 1979 in Frankfurt/Main erschien, brachte dem DDR-Bürger einige Wochen U-Haft und eine Geldstrafe ein. 1985 siedelte der Schriftsteller mit einem Visum in die Bundesrepublik über, Anfang der 90er Jahre nach Berlin. Geschrieben hat er bis zuletzt über die DDR. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2007, Seite 13, Feuilleton

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