-
04.06.2007
- → Inland
Seehofer soll zurücktreten
Hamburg/München. Nach seinen Andeutungen über das Privatleben von Parteifreunden ist Horst Seehofer als CSU-Vize und Bundesverbraucherschutzminister in den eigenen Reihen unter Druck geraten. Parteifreunde forderten Seehofer am Wochenende auf, die Kandidatur als Parteichef, sein Berliner Ministeramt und seinen Posten als CSU-Vize aufzugeben. Seehofer strebt wie der bayerische Wirtschaftsminister Erwin Huber die Nachfolge von Edmund Stoiber als CSU-Chef an.
Für den Fall seines Rücktritts soll laut Bild am Sonntag CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer das Ministerium übernehmen. Kanzlerin Angela Merkel habe bereits Unterstützung für diese Personalie signalisiert, schreibt das Blatt. Seehofer selber schloß eine Demission in der Zeitung kategorisch aus. Er halte entsprechende Forderungen für »völlig unbegründet und auch für unfair«. Er werde auf dem Parteitag zu diesen Vorgängen Stellung nehmen »und dann müssen die Delegierten entscheiden«.
(AFP/jW)
Für den Fall seines Rücktritts soll laut Bild am Sonntag CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer das Ministerium übernehmen. Kanzlerin Angela Merkel habe bereits Unterstützung für diese Personalie signalisiert, schreibt das Blatt. Seehofer selber schloß eine Demission in der Zeitung kategorisch aus. Er halte entsprechende Forderungen für »völlig unbegründet und auch für unfair«. Er werde auf dem Parteitag zu diesen Vorgängen Stellung nehmen »und dann müssen die Delegierten entscheiden«.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland