Zum Inhalt der Seite

Überwachte Wahlen in Osttimor

Dili. Die Vereinten Nationen haben vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl in Osttimor zu Ruhe gemahnt. Die Bevölkerung des südostasiatischen Staates solle »ruhig und friedlich bleiben«, erklärte eine UN-Sprecherin am Montag. Mehr als viertausend einheimische und UN-Polizisten sowie tausend ausländische Soldaten sollen die Wahl am Mittwoch überwachen. Beobachter schätzen, daß der Regierungschef, Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta, die Abstimmung gewinnen werde. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!