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Hase in Gefahr I

Kurz vor dem Osterfest haben Naturschützer mehr Engagement für den Feldhasen angemahnt. Das natürliche Vorbild des Osterhasen leidet in Deutschland unter den Folgen der intensiven Landwirtschaft. Der großflächige Anbau von Monokulturen wie Energiemais und der Mangel an deckungsreichen Fluren zerstört die Lebensgrundlagen des Hasen. Die Verarmung der Landschaftsstruktur wirkt sich dabei gleich mehrfach negativ auf die Populationen aus: Durch das Fehlen an Deckung seien die Feldhasen den Witterungsbedingungen stärker ausgesetzt und auch für Beutegreifer leichter zu entdecken. Feldhasen ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und Kräutern. Die intensive Landwirtschaft beschert ihnen deshalb einen Mangel an Nahrungsqualität und -quantität.

Naturverträgliche Flächenstil­legungen sind deshalb das beste Mittel, dem Hasen das dauerhafte Überleben zu sichern. Auf Brachen und Blühstreifen fühlt sich »Meister Lampe« am wohlsten.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.04.2007, Seite 13, Feuilleton

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