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29.01.2007
- → Politisches Buch
Neu erschienen
isw-report
Die deutschen Firmen intensivieren die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Wie weit sind davon nach wie vor Industriearbeitsplätze betroffen, die im Mittelpunkt der ersten Verlagerungswelle standen? Verändert sich der Schwerpunkt jetzt hin zu den höher qualifizierten Angestelltentätigkeiten? Welche Auswirkungen haben die Verlagerungen auf die Situation der Beschäftigten in den »Heimat«-Ländern der Konzerne und in den Zielländern? Wolfgang Müller, langjähriger Leiter des Siemens-Teams der IG Metall, untersucht diese Fragen im isw-report 68: Job-Export – die neue globale Arbeitsteilung. (jW)isw-report 68, Dezember 2006, 40 Seiten, 3,50 Euro plus Versand. Bezug: isw – institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung e.V., Johann-von-Werth-Straße 3, 80639 München, Tel.: 089/130041, Fax: 089/1689415, E-Mail: isw_muenchen@t-online.de
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Am Freitag, dem 2. März 2007, findet im Münchner Gewerkschaftshaus eine Veranstaltung mit Wolfgang Müller zu dieser Thematik statt. Näheres auf der Internetseite: isw-muenchen.de
WeltTrends
Die Redaktion WeltTrends hat zu Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft gleich eine neue Reihe mit dem Titel WeltTrends-Papiere gestartet. Sie soll neueste Ergebnisse aus der Forschung, streitbare Positionen für die Debatten und auch klassische Texte zum Wiederlesen einem breiten Publikum anbieten. Heinz Kleger, Politikwissenschaftler an der Universität Potsdam und der Europa-Universität Frankfurt (Oder), stellt in der ersten Ausgabe 18 Thesen zum Thema »Die EU-Verfassung ist noch zu retten« vor. Er plädiert für das Machwerk, weil er es für eine gute Idee hält.Franz-Karl Hitze
WeltTrends-Papiere 1 (2007), 36 Seiten, 3 Euro. Bezug: Universitätsverlag Potsdam, Tel.: 0331/977 4517, Fax: 0331/977 4625, E-Mail: ubpub@uni-potsdam.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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