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08.06.2026
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Sozialismus
In der Juniausgabe der Zeitschrift Sozialismus schreibt Torsten Teichert über den »100-Millionen-Euro-Mann« Markus Söder: »Spätestens seit 2017 gehört der Haushalt des bayerischen Ministerpräsidenten zu den 4.000 reichsten Haushalten in Deutschland.« Uwe Roßbach beleuchtet die Debatte um das Förderprogramm »Demokratie leben«. Heinz Bierbaum und Michael Brie plädieren vor dem Bundesparteitag der Linkspartei »für eine starke Linke«. Joachim Bischoff, Bernhard Müller und Gerd Siebecke schreiben über »Die Linke in den Ruinen des spätbürgerlichen Parteiensystems«. Hartmut Reiners sieht in der sogenannten Beitragssatzstabilität eine »Lebenslüge der Sozialpolitik«. Dierk Hirschel beschreibt den Sozialstaat »als Produktivkraft«. Brigitte Schiffler untersucht Lage und Perspektiven des sozialistischen Kuba. Auch wenn das in der Bundesrepublik wenige Menschen interessiere, »ist Kuba ein lebendiges Beispiel für die Transformation einer kapitalistischen Gesellschaft in eine solidarische Gesellschaft mit all ihren Widersprüchlichkeiten und enormen Anstrengungen«. (jW)
→ Sozialismus, Jg. 53, Nr. 6, 65 Seiten, 9 Euro, Bezug: Sost e. V. (Redaktion Sozialismus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail: abo@sozialismus.de
Rotfuchs
Mehrere Beiträge in der »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« erinnern an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Autoren sind Lothar Schröter, Reiner Neubert, Horst Neumann, Ronald Winkler, Raimon Brete und Holger Michael. Gerhard Giese analysiert »Die aktuellen Konflikte und die Interessen der Großmächte«, Georges Hallermayer fragt: »Divide et impera – Wird der Sudan nochmals geteilt?«. Dokumentiert wird ein Interview, das german-foreign-policy.com mit dem Generalsekretär der belgischen Partei der Arbeit, Peter Mertens, führte. Uli Jeschke befasst sich mit dem Thema »Nation und Kulturaustausch. Werden wir ›überfremdet‹?«. Achim Seider äußert sich zur Gefährlichkeit der künstlichen Intelligenz, Sabine Hahn zu »Wenn Geld Geld verdient« und Peter Fellenberg über »Flachwasser« – einen Zeitungsartikel zur DDR-Literatur. Außerdem: Auszug aus einer Studie des Zetkin-Forums zu sozialistischer Gesundheitspolitik und der Wiederabdruck eines Artikels von Anna Seghers aus dem Jahr 1948 über Blindenlehrer in der Sowjetunion. (jW)
→ Rotfuchs, Juni 2026, 36 Seiten, kostenlos, Spende erbeten. Bezug: Rainer Behr, Postfach 820231, 12504 Berlin, Tel.: 030/98389830, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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