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Ossis arbeiten zwei Wochen länger

Potsdam. In Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit und niedrigen Löhnen wird länger gearbeitet als anderwo. Im Schnitt arbeiteten ostdeutsche Erwerbstätige im vergangenen Jahr 87 Stunden – also mehr als zwei Arbeitswochen – länger als ihre Kollegen im Westen. Dies geht aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg hervor. Erwerbstätige in Brandenburg absolvierten mit durchschnittlich 1517 Stunden das größte Arbeitspensum, die in Rheinland-Pfalz mit 1402 das kleinste. Bundesweit lag die durchschnittliche tatsächliche Jahresarbeitszeit bei 1437 Stunden.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2007, Seite 5, Inland

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