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Stoibers politische Zukunft auf der Kippe

München. Die politische Zukunft des baye­rischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber hängt weiter am seidenen Faden. Zu Beginn der viertägigen Klausur der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth ließen am Montag zahlreiche Abgeordnete offen, ob sie 2008 noch einmal mit Stoiber in den Wahlkampf ziehen wollen. »Es sind nicht alle einer Meinung in unserer Fraktion«, sagte deren Vorsitzender Joachim Herrmann, der vor der Klausur ebenso wie Landtagspräsident Alois Glück (CSU) zu Krisengesprächen mit Stoiber zusammentraf. Die oppositionelle SPD forderte unterdessen den Rücktritt Stoibers und drohte mit einem Volksbegehren für Neuwahlen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2007, Seite 1, Inland

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