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Hartz-Prozeß: Deal mit Gesetzeshütern

Hamburg. Der Prozeß gegen den früheren VW-Personalvorstand Peter Hartz beginnt ohne Zeugen. Laut einem Vorabbericht der Wochenzeitung Die Zeit hat Hartz mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Deal ausgehandelt, der ihn davor bewahren soll, daß in dem Prozeß Prostituierte aussagen. Der Prozeß vor dem Landgericht Braunschweig wegen des Verdachts auf Untreue und Begünstigung eines Betriebsrates beginnt am 17. Januar.

»Wir lassen keine Prostituierten aufmarschieren, und im Gegenzug führt Hartz sein Geständnis über die Sonderbonuszahlungen genau aus«, sagte die Braunschweiger Oberstaatsanwältin Hildegard Wolff der Zeitung. Der frühere Chef des VW-Betriebsrates, Klaus Volkert, soll auf Anweisung von Hartz ohne sachlichen Grund fast zwei Millionen Euro Sonderboni erhalten haben. Die Ausgaben für Bordellbesuche machen nach Angaben der Ermittler nur einen geringen Teil davon aus.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2007, Seite 4, Inland

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