Zum Inhalt der Seite

REP-Funktionäre gehen zur NPD

Schwerin. Peter Walde, ehemaliger Landesvorsitzender der Republikaner (REP) in Sachsen-Anhalt, hat sich mit zehn weiteren ehemaligen Republikanern der neofaschistischen NPD angeschlossen. Walde, der 14 Jahre Mitglied der REPs war, hatte die Partei zum Jahreswechsel gemeinsam mit diversen anderen Funktionsträgern verlassen (siehe jW vom 2. Januar). Im Rahmen des Neujahrsempfangs der NPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommerns erhielt er in Schwerin am 6. Januar sein neues Parteibuch.

In Sachsen-Anhalt haben die REPs nun keine funktionierende Struktur mehr. Damit ist die NPD im Hinblick auf die im April stattfindenden Kommunalwahlen einen Konkurrenten los. Die Partei kündigte bereits einen »massiven Wahlkampf« an und stellte Peter Walde am 7. Januar im Rahmen einer Delegiertenversammlung zum Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Egelner Mulde im Salzlandkreis auf.

(mb)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.01.2007, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!