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Hausverbot für rechten Revolverhelden

Dresden. Sachsens Landtagspräsident Erich Iltgen hat am Mittwoch dem früher der NPD-Fraktion angehörenden Abgeordneten Klaus-Jürgen Menzel Hausverbot erteilt. Iltgen begründete dies damit, daß Menzel am Tag zuvor eine Waffe auf die Besuchertribüne des Plenarsaales habe bringen lassen. Menzel bestätigte den Angaben Iltgens zufolge, einen Besucher damit beauftragt zu haben, den Revolver vom Kaliber 38 Spezial auf die Besuchertribüne zu schmuggeln. Wie Landtagssprecher Ivo Klatte auf AP-Anfrage mitteilte, war die Waffe mit Schreckschußmunition geladen. Eine Untersuchung habe aber ergeben, daß mit ihr auch scharfe Munition hätte verschossen werden können.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2006, Seite 2, Inland

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