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Schwere Kämpfe in Afghanistan

Chost/Kabul. Zwei Tage vor dem NATO-Gipfel in Riga sind bei Gefechten in Afghanistan mindestens 70 Menschen getötet worden. Die schwersten Kämpfe fanden in der Provinz Urusgan statt, wo die Besatzungstruppen nach eigenen Angaben von einer »großen Anzahl von Aufständischen« am Samstag angegriffen wurde. NATO-Soldaten hätten das Feuer erwidert und Kampfflugzeuge eingesetzt. Dabei starben mindestens 50 Taliban und ein Soldat der Besatzer. Bei weiteren Kämpfen in der Provinz Kandahar wurden fünf Aufständische getötet und drei ISAF-Soldaten verletzt. Bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Paktika kamen 15 Menschen ums Leben. Nach Angaben der Besatzungstruppen richtete sich das Attentat gegen afghanische Sicherheitskräfte. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer ist dennoch der Meinung, die Lage in Südafghanistans sei nicht außer Kontrolle.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2006, Seite 1, Ausland

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