-
27.11.2006
- → Ausland
Schwere Kämpfe in Afghanistan
Chost/Kabul. Zwei Tage vor dem NATO-Gipfel in Riga sind bei Gefechten in Afghanistan mindestens 70 Menschen getötet worden. Die schwersten Kämpfe fanden in der Provinz Urusgan statt, wo die Besatzungstruppen nach eigenen Angaben von einer »großen Anzahl von Aufständischen« am Samstag angegriffen wurde. NATO-Soldaten hätten das Feuer erwidert und Kampfflugzeuge eingesetzt. Dabei starben mindestens 50 Taliban und ein Soldat der Besatzer. Bei weiteren Kämpfen in der Provinz Kandahar wurden fünf Aufständische getötet und drei ISAF-Soldaten verletzt. Bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Paktika kamen 15 Menschen ums Leben. Nach Angaben der Besatzungstruppen richtete sich das Attentat gegen afghanische Sicherheitskräfte. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer ist dennoch der Meinung, die Lage in Südafghanistans sei nicht außer Kontrolle.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland