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27.11.2006
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Hintergrund: UN-Teilungsplan
Unmittelbar nach Verabschiedung wurden die Palästinenser systematisch terrorisiert. Bis zur Ausrufung des Staates Israel am 15. Mai 1948 eroberten zionistische Milizen mehr als 200 palästinensische Dörfer und Städte – darunter Jaffa, Haifa, Tiberias, Safed und Teile West-Jerusalems und vertrieben die Einwohner daraus. Begleitet war die Vertreibung von Massakern an der palästinensischen Zivilbevölkerung, etwa am 9. April 1948 in Deir Yassin. Ungefähr 750000 Menschen, palästinensische Quellen gehen von 930000 Menschen aus, wurden seinerzeit vertrieben, was damals etwa zwei Drittel der gesamten palästinensischen Bevölkerung entsprach. Im Krieg 1967 waren weitere etwa 300000 palästinensische Araber, viele von ihnen zum zweiten Mal zur Flucht gezwungen, diesmal vor allem aus der Westbank nach Jordanien
Israel wurde im Mai 1949 Mitglied der Vereinten Nationen unter der Vorraussetzung, die Resolution 181 zu respektieren. Dies ist bis heute nicht geschehen. (jW)
»Sicherheit für Israel ohne Freiheit für Palästina?!« Veranstaltung mit dem israelischen Friedensaktivisten Reuven Moskovitz am Dienstag ab 18 Uhr an der Universität Düsseldorf. Philosophische Fakultät, Geb. 23.21 Hörsaal 3E
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