-
23.11.2006
- → Ausland
Polen: 15 Bergleute weiter verschüttet
Ruda Slaska. Wegen des Risikos einer weiteren Explosion ist am Mittwoch die Suche nach 15 verschütteten Bergleuten in einem polnischen Kohlebergwerk ins Stocken geraten. Von den Männern im Alter zwischen 21 und 59 Jahren fehlte weiter jede Spur. In der Grube in Ruda Slaska war es am Dienstag zu einer Explosion gekommen, die mindestens acht Bergleute das Leben kostete. Der betroffene Schacht der Halemba-Mine war bereits im März aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Dort sei jedoch Gerät im Wert von 70 Millionen Zloty (17 Millionen Euro) zurückgelassen worden, das die Arbeiter am Dienstag holen sollten, als sich die Explosion ereignete. Gewerkschaften beklagen sinkende Sicherheitsstandards in den Bergwerken. Sie machen fehlende Investitionen und einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen dafür verantwortlich.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
