Zum Inhalt der Seite

Entführungen im Nigerdelta

Lagos. Für die Freilassung von 48 entführten Beschäftigten des Ölkonzerns Agip in Nigeria haben die Entführer 75 000 Dollar Lösegeld gefordert. Die Verhandlungen dauerten an, erklärte ein Polizeisprecher am Donnerstag im nigerianischen Staat Bayelsa. Ein Agip-Sprecher in Rom sagte dagegen, ihm sei keine Lösegeldforderung bekannt. Die Beschäftigten des italienischen Konzerns waren am Montag entführt worden.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!