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Zeitbomben

Vor der schwedischen Industriestadt Sundsvall sind vor einigen Tagen 30 Fässer mit Quecksilber entdeckt worden, die eine Papierfabrik in den 50er und 60er Jahren versenkt hat. Das berichtete die Umweltorganisation WWF am Dienstag in Stralsund. Insgesamt lägen in der Umgebung rund 21000 Quecksilberfässer auf dem Meeresgrund. Wenn der gefährliche Stoff austrete, könnten ganze Fischpopulationen vergiftet werden und auch Menschen Gesundheitsschäden davontragen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2006, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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