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EU-Kommissarin rügt Verschleppung

Brüssel. Die EU-Kommission wirft den deutschen Reguliererungsbehörden Begünstigung des Exmonopolisten Deutsche Telekom vor. Das Handelsblatt zitierte am Montag die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding mit den Worten: »In keinem Mitgliedsland dauern die Verfahren so lange wie in Deutschland«. Hintergrund ist der Versuch der Telekom, für das neue Glasfasernetz, das gleichzeitig Internet, Fernsehen und Telefon übertragen soll, ein mehrjähriges Monopol zu erhalten. Die EU-Kommission verlangt dagegen den diskriminierungsfreien Zugang von Konkurrenten zu dem neuen Netz.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2006, Seite 9, Kapital & Arbeit

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