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Folgen der US-Blockade

7.000 Container für Kuba blockiert

Havanna. Die kubanische Regierung berichtete am Mittwoch, dass aufgrund der US-Sanktionen gegen die Insel mehr als 7.000 Container mit Lebensmitteln, Ressourcen für den Energie- und Wassersektor sowie Medikamenten in verschiedenen Häfen der Karibik festgehalten würden. Der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, Oscar Pérez-Oliva Fraga, prangerte an, dass die Container »Waren enthalten, die von Kuba rechtmäßig gemäß den Regeln des internationalen Handels erworben wurden«. Diese Kritik äußerte er während einer Rede vor der Nationalversammlung, wie unter anderem die spanische Nachrichtenagentur Efe berichtete.

»Als ob die gegen unser Land verhängte Energieblockade nicht schon genug wäre, als ob der bereits begangene Völkermord und die kollektive Bestrafung des gesamten kubanischen Volkes nicht schon genug wären«, betonte Pérez-Oliva in Anspielung auf die US-Wirtschaftsblockade, die Anfang des Jahres durch neue Druckmaßnahmen verschärft wurde. Pérez-Oliva machte für die Situation »diejenigen verantwortlich, die versuchen, die Ankunft der Waren zu verhindern, diejenigen, die tatenlos zusehen und zulassen, dass dieser Völkermord begangen wird, und diejenigen, die sich den Interessen der USA beugen«.

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Er wies darauf hin, dass die festsitzenden Container neben Lebensmitteln auch Hilfsgüter für das Trinkwasserversorgungsprogramm auf der Insel enthielten, wo mehr als drei Millionen Kubaner Schwierigkeiten beim Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource hätten.

Letzte Woche hatte der Staatsbetrieb Medicuba angeprangert, dass zwei Container mit einem Epilepsiemedikament im kolumbianischen Hafen Cartagena de Indias festgehalten würden, da sich die deutsche Reederei Hapag-Lloyd unter Berufung auf die Einhaltung der US-Blockade geweigert habe, die Fracht zu übergeben. Kurz zuvor hatte die französische Reederei CMA CGM in Jamaika Dutzende Container nach Kuba zurückgehalten, darunter einen mit medizinischen Hilfsgütern. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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