Zum Inhalt der Seite

Granatexplosionen in Kinshasa

Kinshasa. Bei der Explosion einer Granate auf dem zentralen Markt von Kinshasa sind am Dienstag nach Polizeiangaben mindestens 16 Menschen verletzt worden. Die Granate sei einem »Militär aus der Tasche gefallen« und dann sei ein Auto darüber gefahren, zitierte der UN-Radiosender Okapi einen Augenzeugen. Ob es sich bei dem »Militär« um einen der im Vorfeld der Wahlen am 30. Juli insgesamt nahezu 20000 in der Demokratischen Republik Kongo stationierten ausländischen Soldaten handelte, wurde nicht mitgeteilt. Die Verletzten, die sich nicht in Lebensgefahr befänden, wurden nach Polizeiangaben ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die genaue Ursache zu klären. Auf dem Markt herrschte zum Zeitpunkt des Unglücks reger Betrieb.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.07.2006, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!