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Vermeidbare Tode

Etwa ein Viertel (24 Prozent) aller weltweiten Erkrankungen sind nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO auf vermeidbare Umwelteinwirkungen zurückzuführen. Durch gezieltes Gegensteuern ließen sich jährlich allein vier Millionen Kinderleben retten, die meisten davon in Entwicklungsländern. Den Schätzungen des Berichts zufolge, der vor wenigen Tagen in Genf vorgestellt wurde, gehen 13 Millionen Todesfälle jedes Jahr auf das Konto dieser Umweltursachen. Dazu zählten über 40 Prozent aller Malaria-Todesfälle und geschätzte 94 Prozent aller Durchfallerkrankungen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2006, Seite 13, Ausland

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