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UNO: Gewalt in Darfur hält an

Genf. Trotz des Anfang Mai geschlossenen Friedensabkommens hat sich die Lage in der westsudanesischen Provinz Darfur nicht verbessert. Zu diesem Schluß kommt das Amt des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) in einem Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Regierung und Rebellen werden darin aufgefordert, den Waffenstillstand unverzüglich einzuhalten. UN-Generalsekretär Kofi Annan warf der sudanesischen Regierung in einem anderen Bericht Verstöße gegen die Menschenrechte vor. Das Verbot von Hilfsmittellieferungen in Gebiete, die von der Rebellengruppe SLA kontrolliert werden, bedeute, daß zahlreiche Menschen keinen Zugang zu lebenswichtigen Gütern hätten, erklärte Annan in dem Bericht an den UN-Sicherheitsrat. Die Einwohner von Darfur litten unter anhaltender Gewalt und Unsicherheit.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.05.2006, Seite 7, Ausland

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