-
03.05.2006
- → Inland
Klinikärzte demonstrieren am Mittwoch in Berlin
Berlin. In Berlin wollen am Mittwoch Klinikärzte für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn protestieren. Es werde mit mehreren tausend Teilnehmern an dem Protestmarsch gerechnet, sagte der Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Athanasios Drougias am Dienstag. Ende März waren in der Hauptstadt rund 30000 Mediziner gegen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen auf die Straße gegangen.
Die bundesweiten Ärztestreiks an Universitätskliniken und psychiatrischen Landeskrankenhäusern sollen am Mittwoch Drougias zufolge »einen neuen Höhepunkt« erreichen. Es werde in insgesamt 28 Städten gestreikt, darunter Freiburg, München, Hannover, Dresden, Halle, Aachen, Düsseldorf und Mainz.
Die Verhandlungen zwischen dem Marburger Bund und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) dauern seit Oktober 2005 an. Die Ärztegewerkschaft fordert bessere Arbeitsbedingungen sowie 30 Prozent mehr Lohn für die Klinikärzte. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), hatte dies bei einem Spitzengespräch Ende April erneut abgelehnt.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!