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Deutsche Rüstungsindustrie

Fusion von FFG und Deutz genehmigt

Foto: Federico Gambarini/dpa
Keine Facharbeiterin: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu Gast bei Deutz (Köln, 23.7.2026)

Bonn. Das Bundeskartellamt hat die Übernahme des Militärfahrzeugherstellers FFG (Flensburger Fahrzeugbaugesellschaft) durch den Motorenfabrikanten Deutz aus Köln genehmigt. Die Übernahme sei »im Vorprüfverfahren freigegeben«, erklärte die Behörde am Freitag.

Kartellamtspräsident Andreas Mundt bezeichnete das Vorhaben als »wettbewerblich unproblematisch«: Zwar stärke Deutz »damit seine Rüstungssparte, die Tätigkeitsbereiche beider Unternehmen überschneiden sich aber nicht«. Zudem spiele FFG »als Abnehmer von Motoren bislang keine bedeutende Rolle, sodass für andere Motorenhersteller kein wesentlicher Abnehmer wegfällt«, fuhr Mundt fort. FFG produziert unter anderem Module für den Kampfpanzer »Leopard 2«, mit denen ein Einsatz als Berge-, Pionier-, Minenräum- oder Brückenlegepanzer möglich ist.

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Deutz hatte vor etwa drei Wochen bekanntgegeben, FFG übernehmen zu wollen. Gemeinsam soll demnach ein »führender Systemanbieter für militärische Fahrzeuge, Antriebe und Energielösungen in Europa« entstehen. Grünes Licht müssen dafür noch die Aktionäre von Deutz geben. (AFP/jW)

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Erschienen am 01.08.2026, Inland

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