-
28.04.2006
- → Inland
Ex-WASG-Vorstand gewalttätig?
Dresden. Dem zur NPD übergelaufenen früheren Bundesvorstandsmitglied der WASG, Andreas Wagner, droht eine Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz bestätigte am Donnerstag einen Bericht der Sächsischen Zeitung, nach dem gegen Wagner Anklage wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Freiheitsberaubung erhoben wurde. Der 46jährige soll im vergangenen Jahr den Exfreund seiner damaligen Freundin mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Ein erster Verhandlungstermin im vergangenen Monat mußte laut der Zeitung allerdings verschoben werden, da Wagner wegen eines Unfalls nicht vor Gericht erscheinen konnte.
Wagner hatte am Mittwoch bestätigt,
daß er von der WASG zur NPD übertreten und künftig
als Berater für die NPD-Landtagsfraktion arbeiten werde.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!