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Ex-WASG-Vorstand gewalttätig?

Dresden. Dem zur NPD übergelaufenen früheren Bundesvorstandsmitglied der WASG, Andreas Wagner, droht eine Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz bestätigte am Donnerstag einen Bericht der Sächsischen Zeitung, nach dem gegen Wagner Anklage wegen Körperverletzung in Tateinheit mit Freiheitsberaubung erhoben wurde. Der 46jährige soll im vergangenen Jahr den Exfreund seiner damaligen Freundin mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Ein erster Verhandlungstermin im vergangenen Monat mußte laut der Zeitung allerdings verschoben werden, da Wagner wegen eines Unfalls nicht vor Gericht erscheinen konnte.

Wagner hatte am Mittwoch bestätigt, daß er von der WASG zur NPD übertreten und künftig als Berater für die NPD-Landtagsfraktion arbeiten werde.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2006, Seite 4, Inland

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