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Placeboeffekte

Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Hamburg weist jetzt nach, daß Placeboschmerzmittel die Schmerzverarbeitung im Gehirn verändern. Auf Kernspintomographie-Bildern kann man den Placeboeffekt sogar sichtbar machen. Wenn ein wirkstoffreies Mittel den Schmerz lindert, werden drei spezifische Hirnareale aktiv, die an der Schmerzverarbeitung beteiligt sind, unter anderem an der körpereigenen Schmerzhemmung durch Endorphine – morphiumartige Substanzen, die der Körper selbst produziert. Auch morphiumhaltige Medikamente entfalten ihre schmerzlindernde Wirkung zu einem großen Teil über diese Hirnregionen. (ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2006, Seite 15, Inland

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