Zum Inhalt der Seite

Kirgisien will mehr US-Dollars

Bischkek. Im Streit um die Pachtzahlungen für den US-Luftwaffenstützpunkt Manas in Kirgisien hat Präsident Kurmanbek Bakijew den USA ein Ultimatum gestellt. Sollten die Verhandlungen bis zum 1. Juni ohne Ergebnis bleiben, könnte Kirgisien den USA das Recht zur Nutzung der für den Afghanistan-Einsatz benötigten Basis entziehen, sagte Bakijew am Mittwoch in einer Fernsehansprache. Der Präsident will die Pachtkosten auf 207 Millionen Dollar (knapp 170 Millionen Euro) erhöhen. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!