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250 Professoren festgenommen

Kathmandu. Mit einem Ausgehverbot und der Festnahme von 250 Professoren hat die Regierung in Nepal am Mittwoch auf neue Proteste gegen die Diktatur von König Gyanendra reagiert. Die Demonstranten hatten sich trotz der Ausgangssperre zu einer Kundgebung in dem Ferienort Pokhara versammelt, wo es am Dienstag zu Zusammenstößen zwischen mehreren tausend Oppositionsanhängern und Polizisten gekommen war. Die Sicherheitskräfte seien angewiesen worden, auf jeden zu schießen, der sich dem Ausgehverbot widersetze, berichtete das staatliche Radio. Bei den Unruhen am Dienstag hatte die Polizei Gummigeschosse und Tränengas gegen die Demonstranten eingesetzt, mindestens zwölf Menschen wurden verletzt. In Nepalgunj erlag eine Frau ihren Verletzungen, die sie am Dienstag erlitten hatte. Gemeinsam mit Tausenden weiteren Menschen hatte sie ein Denkmal für König Gyanendra gestürmt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2006, Seite 6, Ausland

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