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Steinbrück für Stellenabbau bei Telekom

Berlin. Die Bundesregierung will bei der Deutschen Telekom nicht wegen des geplanten Personalabbaus intervenieren. Das sagte Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Freitag vor dem Bundesrat in Berlin. Der Bund wolle als Aktionär der Telekom keine Sonderrolle spielen, hießt es zur Begründung Zudem sei der Stellenabbau »aus betriebswirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar und sogar notwendig«. Das Unternehmen könne seine Umsätze »regulierungsbedingt« nicht ohne weiteres ausweiten und benötige Mittel für Investitionen, so Steinbrück. Nach den Plänen der Telekom, an der der Bund als größter Aktionär eine Beteiligung von 22 Prozent hält, sollen in den kommenden drei Jahren 32000 der 170000 Arbeitsplätze wegfallen.

(AFP/jW)



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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2006, Seite 9, Inland

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