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Dutzende Tote bei Anschlag auf Moschee in Bagdad

Bagdad. Bei Selbstmordanschlägen auf eine Moschee in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen. Wenigstens 160 weitere Menschen wurden verletzt, als sich drei Selbstmordattentäter nach dem Freitagsgebet unter die Menge mischten und in die Luft sprengten, wie es im Innenministerium hieß. Die Attentäter gelangten demnach in einen abgesperrten Bereich, der den Gläubigen Schutz bieten sollte. Die Zahl der Toten und Verletzten beruhte auf Angaben von fünf Krankenhäusern in Bagdad. Der Fernsehsender Irakia rief die Bevölkerung zum Blutspenden auf.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2006, Seite 1, Ausland

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