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Zentralrat der Juden kritisiert Bahnchef Mehdorn

Chemnitz. Der Zentralrat der Juden hat Bahnchef Hartmut Mehdorn mangelnde Bereitschaft zur Aufarbeitung der Naziverbrechen vorgeworfen. Es sei nicht hinnehmbar, daß Mehdorn sich seit zwei Jahren weigere, eine Ausstellung über den Transport von 11 000 jüdischen Kindern durch die damalige Reichsbahn in das Todeslager Auschwitz auf Bahnhöfen zu zeigen, sagte der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, der Chemnitzer Freien Presse (Montagausgabe). Mehdorn habe ihm ausrichten lassen, das Unternehmen habe sich am Zwangsarbeiterentschädigungfonds beteiligt, das sei genug.

(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.04.2006, Seite 5, Inland

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