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25.03.2006
- → Inland
Immer mehr Unterbeschäftigung
Wiesbaden. Fast jeder siebte Erwerbstätige in Deutschland würde für mehr Geld auch gerne mehr arbeiten. Der Anteil der Unterbeschäftigten sei im vergangenen Jahr deutlich angestiegen, teilte der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher, am Freitag in Frankfurt am Main mit. Grund für die Entwicklung sei der Vormarsch geringfügiger Beschäftigung, sagte Radermacher weiter. Es sei eine »Erosion des Normalarbeitsverhältnisses« zu beobachten. Nach der ILO-Arbeitsmarktstatistik waren im Januar in Deutschland 13,9 Prozent aller Erwerbstätigen unterbeschäftigt, vor einem Jahr seien es dagegen nur 10,9 Prozent gewesen. In Deutschland arbeiteten im vergangenen Jahr 60 Prozent der nach eigenen Angaben Unterbeschäftigten weniger als 35 Stunden die Woche. Fast 40 Prozent verdienten weniger als 400 Euro im Monat. (AFP/jW)
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