Zum Inhalt der Seite

Iran: Brandsätze auf deutsche Botschaft

Teheran. Erstmals seit Beginn der weltweiten Demonstrationen gegen Mohammed-Karikaturen ist es am Dienstag vor der deutschen Botschaft in Teheran zu Protesten gekommen. Nach Berichten von Augenzeugen versammelten sich 25 bis 30 Demonstranten vor der Botschaft. Einige von ihnen warfen Steine und Knallkörper sowie Molotow-Cocktails. Die Demonstranten riefen »Tod Deutschland« und »Tod Amerika«. Die iranische Polizei drängte die Protestierenden auf die andere Seite der vierspurigen Straße. Im Verlauf des Nachmittags ging die Demonstration zu Ende.


(ddp/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2006, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!