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Spekulation auf Profite

KI-Firma Anthropic macht vor Börsengang Milliardenverluste

Foto: Andrej Sokolow/dpa
Verluste spielen keine Rolle - vorerst jedenfalls

San Francisco. Die KI-Firma Anthropic hat seit Jahresbeginn Verluste von 104 Milliarden US-Dollar angehäuft. Der Umsatz sprang unterdessen in den ersten neun Monaten 2026 auf 33,2 Milliarden Dollar von 2,5 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum hoch, wie aus dem aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht. In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres waren rote Zahlen von 25 Milliarden Dollar angelaufen. Anthropic steuert auf einen Börsengang in den kommenden Wochen zu. Im aktualisierten Börsenprospekt ergänzte Anthropic Geschäftszahlen für das dritte Quartal: 23,3 Milliarden Dollar Verlust bei 17 Milliarden Dollar Umsatz.

Im vergangenen Quartal gab Anthropic rund fünf Milliarden Dollar für Computerressourcen aus. Aus dem aktualisierten Börsenprospekt geht auch hervor, dass die Firma für die kommenden Jahre bereits Investitionen von 895 Milliarden Dollar für Kapazität in Rechenzentren und den Ausbau von Infrastruktur veranschlagte. Davon werden knapp 450 Milliarden Dollar vor Ende 2030 fällig.

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Anthropic konkurriert mit seinem KI-Assistenten »Claude« neben »Chat-GPT« (Open AI) auch mit Techschwergewichten wie Google, Microsoft und Meta. Zuletzt wurde die schon lange schwelende Sorge von Anlegern, ob die gewaltigen KI-Investitionen irgendwann Gewinne bringen werden, wieder etwas größer. (dpa/jW)

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Erschienen am 03.11.2026, Kapital & Arbeit

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