VW-Dieselskandal: Kein Prozessende absehbar
Braunschweig. Mehr als elf Jahre nach der Aufdeckung stockt die juristische Aufarbeitung der Dieselaffäre bei Volkswagen. Zum geplanten Auftakt in dem vierten größeren Betrugsprozess am Landgericht Braunschweig fehlte einer der drei Angeklagten aus gesundheitlichen Gründen, wie die Verteidigung am Montag via dpa mitteilte. Der Vorsitzende Richter gab nach einer Unterbrechung bekannt, dass der Betroffene aus Sicht des Gerichts nicht ausreichend entschuldigt sei. Der Prozess wurde bis Donnerstag unterbrochen. Im Verfahren wird drei ehemaligen Führungskräften des Konzerns unter anderem vorgeworfen, die illegale Abschalteinrichtung für die Abgasreinigung im normalen Straßenbetrieb mitentwickelt zu haben. Der VW-Skandal kam im September 2015 ans Licht, als US-Behörden nachwiesen, dass Dieselfahrzeuge mit einer Software manipuliert waren. (dpa/jW)
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