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Konflikt im Sahel

Mali begeht Unabhängigkeitstag

Bamako. Der malische Übergangspräsident Assimi Goïta hat am Dienstag anlässlich der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag des Sahelstaats einen Kranz am Unabhängigkeitsdenkmal in Bamako niedergelegt, wie das Portal Malijet berichtete. Am Montag hatten malische Militärvertreter laut der Agentur Reuters bestätigt, dass diesen Monat bereits mehr als 100 malische Soldaten bei Gefechten mit Dschihadisten getötet worden seien. Allein bei einem Angriff auf die Ortschaft Dioura am 10. September und anschließenden Kämpfen seien Reuters zufolge 120 bis 130 Soldaten getötet und circa 100 als Geisel genommen worden. Im April hatten sich Dschihadisten und Tuareg-Separatisten zusammengetan, um landesweite Angriffe zu verüben – darunter einen Anschlag, bei dem der malische Verteidigungsminister getötet wurde. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.09.2026, Seite 6, Ausland

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