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Gegen Militarisierung & Co.

Auf die Straße: jW verteilen!

In der nächsten Woche finden Schulstreik und DGB-Aktionstag statt

Von Aktionsbüro
Foto: Christian-Ditsch.de

Mit dem Schulstreik gegen die Wehrpflicht am Freitag, den 25. September, und dem am Tag danach folgenden Aktionstag des DGB gegen Sozialabbau stehen zwei Mobilisierungen bevor. Sie richten sich gegen die Zumutungen der aktuellen Politik und die aktuelle Umverteilungspolitik – konkret dagegen, dass mehr Geld für Aufrüstung und weniger für Soziales ausgegeben wird.

Offen wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht diskutiert. Die Militarisierung der BRD schreitet voran. Jeder fünfte Euro des Bundeshaushaltes 2027 ist für das sogenannte Verteidigungsressort vorgesehen, nahezu ein Drittel mehr als in diesem Jahr, zuzüglich weiterer 30 Milliarden Euro aus den als »Sondervermögen« getauften Kriegsanleihen – eine Ursache der Angriffe auf sozialstaatliche Errungenschaften.

Doch Geld kämpft nicht im Schützengraben, das soll die Jugend erledigen. Organisiert vom bundesweiten Schulstreikbündnis findet am Freitag der vierte Protest gegen die Wehrpflicht statt, parallel zum Bundeswehr-Manöver »Red Storm Charlie« in Hamburg, bei dem erneut die »Verlegung von Truppen und Material an die Ostflanke des Bündnisgebietes« trainiert werden soll, wohl ganz bewusst in der Woche des UN‑Weltfriedenstages. Die Reichen wollen Krieg, die Jugend will eine Zukunft. Das ist das Motto der Schulstreikbewegung, die schon über 50.000 Schülerinnen und Schüler an den vorigen Streiktagen auf die Straße gebracht hat.

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Einen Tag später, am Sonnabend, ruft der DGB gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften unter dem Motto »Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente« zu einem bundesweiten Aktionstag auf. In 15 Städten sind Kundgebungen angesetzt, von Rostock bis Freiburg. In Essen spricht die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi, in Frankfurt am Main der Verdi‑Vorsitzende Frank Werneke.

Die Gewerkschaften wenden sich gegen die Pläne der Bundesregierung, bei Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung zu kürzen, und gegen Angriffe auf Errungenschaften der Arbeiterbewegung wie den Achtstundentag und das Arbeitszeitgesetz. Gefordert wird unter anderem der abschlagsfreie Renteneintritt nach 45 Versicherungsjahren.

Die Tageszeitung junge Welt stellt sich konsequent gegen imperialistische Kriege, parteiisch auf die Seite der lohnabhängig Beschäftigten, die die Reste sozialer Errungenschaften verteidigen, der Schülerinnen und Schüler, die der Militarisierung der BRD Widerstand entgegensetzen. Die jW bringt Perspektiven, die sich in der bürgerlichen Presse so nicht finden, unabhängig von Parteien und Konzernen.

Verteilaktionen helfen der jungen Welt, erhöhen ihre Reichweite und Bekanntheit. Unsere Bitte: Unterstützen Sie die einzige linke Tageszeitung. Verteilen Sie die jW bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht und auf den DGB‑Demonstrationen. Besonders in Essen und Frankfurt am Main sind aktive Leserinnen und Leser aufgerufen, die Zeitung an Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zu verteilen. Häufig ist es nicht nötig, einen Stand anzufragen. Wenn Sie mit den Stapeln durch die Menge gehen, erfahren Sie in der Regel viel Zuspruch, und die Zeitung wird Ihnen gerne abgenommen. Zur Unterstützung schicken wir vom Aktionsbüro auch auf Anfrage ein Aktionspaket zu. Bei Bestellungen Anfang nächster Woche ist die rechtzeitige Zustellung noch gesichert.

Verteilexemplare der jW für die Proteste können beim junge Welt-Aktionsbüro bestellt werden, telefonisch unter der 030/53 63 55-10 oder per Mail an aktionsbuero@jungewelt.de

Themen:
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2026, Seite 16, Aktion

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