Vorschlag
Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Feuchtgebiete schwinden durch Entwässerung, Bebauung und die Auswirkungen des Klimawandels dreimal so schnell wie Wälder. Dabei sind sie Rückzugsorte für unzählige Tierarten: Libellenlarven leben dort bis zu vier Jahre im Wasser, ehe sie schlüpfen. Auch der Feuersalamander ist auf Schatten und Gewässer der Feuchtgebiete angewiesen. BRD 2025.
→ Libelle, Salamander und Kreuzotter. Leben im Feuchtgebiet. ARD Alpha, 16.05 Uhr
Wettessen»Banderillas Micho Tamarinde« gegen »New York Style Pizza«: Ehe die Deutschen mit Jumbo Schreiner ihre kulinarische Vergeltungswaffe ins Feld führen, dürfen hier die USA und Mexiko untereinander ausmachen, bei wem der Fraß leckerer ist. BRD 2026.
→ Besseresser-Challenge: USA vs. Mexiko. Das große Lebensmittel-Duell. ZDF, 20.15 Uhr
Stadion der HunderttausendWie heißt es im Zonenlied der Dresdner Ultras über andere Schweine? »Einmal ist es andersrum, / Dann rotzen wir die Bullen um.« BRD 2024.
→ Vom Zentralstadion zur RB-Arena. MDR, 21 Uhr
Stranger ThingsbumsDer Chic, der Soundtrack, und das war’s: »Stranger Things« mag zu den qualitativ hochwertigeren Netflix-Produktionen gehören. Aber die Serie der Duffer-Brüder schleppte sich in zunehmendem Maße von einem Plotloch zum nächsten (Warum dieses sinnlose Ablenkungsmanöver und der noch sinnlosere Heldentod beim Klampfen von »Master of Puppets« in Staffel vier?), ehe die Serie Ende vergangenen Jahres auf zwangsharmonische Art geschlossen wurde und hoffentlich nie wieder geöffnet wird. BRD 2025.
→ Pop Secret Stories: Wann wurde Stranger Things so strange? 3sat, 21.45 Uhr
Auf zum Atom!7.000 Seiten umfassten die Abhörprotokolle, die das FBI der Atomenergiekommission vor der Anhörung J. Robert Oppenheimers zuschob. Denn der Atombombe ihr Vadder wurde schon während des »Manhattan Project« in Los Alamos beschattet – auch von sowjetischer Seite. Einer der Spione, der Moskau über das Vorhaben der USA informierte, war der deutsche Physiker Klaus Fuchs. BRD/F 2025.
→ Spionagefall Robert Oppenheimer. Arte, 21.50 Uhr
Work-Life-InbalanceWeil man so billiger ausbeuten kann, stellen viele Unternehmen seit der Coronapandemie vom Großraumbüro auf Homeoffice um. Entsprechend steht einiges leer, rund elf Millionen Quadratmeter – die sich mit politischem Willen und ausreichender Finanzierung in dringend benötigten Wohnraum umnutzen ließen. BRD 2026.
→ Umbau statt Abriss? Zu viele Büros, zuwenig Wohnraum. Das Erste, 22.50 Uhr
Da Urlaub machen, wo andere wegflüchtenWeil Videos aus der Bretagne nicht geschaut werden, verschlägt es Reiseinfluencer und andere Katastrophentouristen in destabilisierte Länder wie Syrien oder Afghanistan. BRD 2026.
→ Ferien bei den Taliban. Das Erste, 23.35 Uhr
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Berufung möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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