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UNO fordert Zugang zu Sri Lankas Gefängnissen
Genf. Nach einem Gefängnisaufstand in Sri Lanka mit 28 Toten hat die UNO »ungehinderten Zugang« zu Strafvollzugsanstalten im Land gefordert. Dies betreffe die Haftanstalt von Negombo und andere, in die die Gefangenen verlegt worden seien »und in denen sie gefoltert und anderweitig misshandelt worden sein sollen«, so die Sprecherin des UN-Menschenrechtskommissariats, Ravina Shamdasani, am Freitag. Nach Angaben des Justizministeriums wurden 20 Inhaftierte und acht Wärter getötet. Behörden zufolge bekämpften sich rivalisierende Drogenbanden. Offiziellen Zahlen zufolge sitzen in Sri Lankas Gefängnissen derzeit mehr als 41.000 Menschen ein, was dem Vierfachen der Kapazität entspricht. (AFP/jW)
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