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Klimawandel: Mehr Sturmfluten

Infolge des Klimawandels steigen weltweit die Meeresspiegel an. Im 20. Jahrhundert liegt die Erhöhung im Mittel bei rund 15 Zentimeter. Jedes Jahr kommen ca. 4 Millimeter hinzu. Eine direkte Folge dieses Anstiegs sind mehr Hochwasser und Sturmfluten. Das Auftreten von sogenannten Jahrhundertfluten ist heute zwölf Mal häufiger als noch im Jahr 1900, wie Wissenschaftler der Tulane University in New Orleans herausgefunden haben. Für eine in der Zeitschrift Nature Climate Change veröffentlichten Studie wurden die Pegeldaten von 130 Messstationen weltweit ausgewertet und mit Klimasimulationen verknüpft. Die Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass der größte Treiber für die Sturmfluten der menschengemachte Klimawandel ist. Ausgehend von den ermittelten Daten und dem daraus resultierenden höheren Risiko unterstreicht die Studie die Notwendigkeit rascher Anpassungen im Küstenschutz. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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