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Geringere Geldstrafe für Deutsche Wohnen

Berlin. Wegen Datenschutzvergehen ist der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen vom Landgericht Berlin am Dienstag zu einer Geldstrafe von 900.000 Euro verurteilt worden. Damit fällt die Strafe deutlich geringer aus als ursprünglich von der Berliner Datenschutzbehörde gefordert. Diese übermittelte dem Unternehmen 2019 einen Bußgeldbescheid über 14,5 Millionen Euro. Aus Sicht der Behörde hatte die Deutsche Wohnen, mittlerweile Teil von Vonovia, zwischen Mai 2018 und März 2019 nicht mehr benötigte Mieterdaten nicht gelöscht. Die Zahl der Betroffenen soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Bei Stichproben wurden laut Behörde unrechtmäßig gespeicherte Kopien von Personalausweisen, Gehaltsabrechnungen oder Mietschuldenfreiheitsbestätigungen gefunden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2026, Seite 4, Inland

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