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29.05.2026
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Linker Journalist des Tages: Nicholas Potter
Er entlarvte die Gaza-Genozidlüge. Die Erkenntnis, dass Mord an Reportern und Pressefotografen nicht immer falsch – an palästinensischen Kollegen sogar unvermeidlich! – ist, hat die kritische Öffentlichkeit niemand anderem zu verdanken als ihm: Nicholas Potter, der sein Handwerk beim Organ des inlandgeheimdienstlich betreuten »Antifaschismus« Belltower.News gelernt hat, lebt nicht nur linken Journalismus – er atmet ihn. »Alternativ« sind nicht nur die Kulturzentren, in denen er laut eigenen Aussagen in »frühen Teenagerjahren« auf »Technopartys« als Linker »sozialisiert« wurde, sondern auch die von ihm präsentierten »Fakten«. Besonders wenn es gegen die »neue autoritäre Linke« geht – ein Übel, das man laut Potter daran erkennt, dass es »nach oben treten will, wo die Mächtigen sitzen« –, dann heißt es: »Knallhart nachgefragt!« Und egal, wie die Ergebnisse ausfallen, für Potter steht von vornherein fest: Wer für gerechten Frieden und menschenwürdige Verhältnisse eintritt, kann nur die fünfte Kolonne »Putins« und der »Hamas« sein.
In der Hochzeit der Denunzianten werden Potters kreative Potentiale als Literat von Täter-Opfer-Umkehr-Erzählungen für die gute Sache der Kriegstüchtigmachung geschätzt. 2025 verlieh ihm Netanjahus Drückerkolonne ELNET ihren von Rüstungsproduzenten gesponserten »Medienpreis«. Und schließlich der Sprung auf das Luxusdeck des Flaggschiffs der Meinungsindustrie, das bereits in der Globke-BRD begonnen hatte, Nazi-Kapitalisten, die durch »Arisierungen« Milliarden gescheffelt hatten, weißzuwaschen: Er werde ab 1. Juli als »Chefreporter« für Welt, Politico und Business Insider arbeiten, erklärte Potter am Mittwoch seinen Wechsel von der Taz, Springers »Talentschmiede«, zu dessen »Premium-Gruppe« und bewies damit seine größte Stärke: »Flexibilität«. 2019 hatte Potter einmal die Wahrheit gesagt und »Springer & Co.« in einem – mittlerweile gelöschten – X-Post als Fabrikate von »rechtspopulistischem menschenverachtendem Mist« ausgemacht.
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