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Angriff auf Antifaschisten

Stichattacke von mutmaßlich Rechtem

Stuttgart. Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf einen 44 Jahre alten Mann in Stuttgart im April übernimmt nun das Staatsschutzzentrum Baden-Württemberg die Ermittlungen in dem Fall. Es werde ein politisches, mutmaßlich »rechtsextremistisches« Motiv hinter der Tat vermutet, die zwei Männer verübt haben sollen, teilten Generalstaatsanwaltschaft und Polizei vergangenen Mittwoch in Stuttgart mit. Die Verdächtigen sitzen seit der Tat in Untersuchungshaft. Mindestens einer der zum Tatzeitpunkt 19 und 21 Jahre alten Männer sei der rechten Szene zuzuordnen, wie es weiter hieß. Unmittelbar vor der Stichattacke sollen die beiden das Opfer als angebliches Antifamitglied angesprochen haben. Das Verfahren werde aktuell wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung geführt. Das Opfer überlebte die Stichattacke nur knapp. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2026, Seite 15, Antifaschismus

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