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17.04.2026, 19:30:02 / jW stärken!
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1. Mai: Helfer gesucht

Letzte Chance: Verteilexemplare der jungen Welt bis 20. April bestellbar
Von Aktionsbüro
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Nicht alle Maifeiern sind so voll wie die im Görlitzer Park in Berlin. Doch auch Verteilungen auf kleinen Festen helfen, jW bekannter zu machen

Mit dem 1. Mai verbinden Leute unterschiedliche Dinge. Die einen sind ab den frühesten Morgenstunden beim Aufbau der Gewerkschaftsdemo involviert, die anderen bereiten Material für die revolutionäre Demo vor, und manche gehen zum Maifest, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein Kaltgetränk zu genießen.

Etliche Unterstützerinnen und Unterstützer der Tageszeitung junge Welt nutzen den Kampftag der Arbeiterklasse auch, um ihre Zeitung zu verteilen. Mit der Anlieferung der Ausgaben am 30. April beginnt die für die jW wichtigste Verteilaktion des Jahres.

Die junge Welt, klar in ihrer Position an der Seite der lohnabhängig Beschäftigten, wird in Dutzenden Städten im deutschsprachigen Raum auf Maifesten, Demonstrationen oder Kundgebungen verteilt und auf unzähligen Infotischen ausliegen. Das Ziel ist klar: die jW und ihre Positionen einem breiteren Publikum bekannt machen. Die junge Welt trifft dabei auf ein ihren Standpunkten zugeneigtes Publikum – Menschen, die für soziale Gerechtigkeit, Internationalismus und Antimilitarismus auf die Straße gehen.

Interessante Begegnungen sind unvermeidlich: der Rentner, der erzählt, dass er die jW bereits seit Friedenszeiten liest – und sich freut, Unterstützer seiner Zeitung kennenzulernen. Die junge Frau, die fragt, ob das wirklich die Zeitung ist, von der ihre Oma immer schwärmte. Der skeptische Gewerkschafter, der erst ablehnend winkt, dann aber doch einen Blick riskiert, blättert und plötzlich diskutiert. Zuspruch gibt’s viel auf Veranstaltungen zum 1. Mai, hin und wieder auch Kritik.

Die Verteilaktionen sind mehr als nur ein Instrument, um die letzte verbliebene gedruckte linke Tageszeitung bei mehr Menschen bekannt zu machen und die Reichweite der jungen Welt dauerhaft zu erhöhen. Sie sind Begegnung, schaffen Gemeinschaftlichkeit in einer Zeit, in der linke Strukturen oft fragmentiert wirken. Wer gemeinsam Zeitungen stapelt, Transporte organisiert oder am Stand Kaffee kocht, baut Verbindungen jenseits von Chatgruppen und E-Mail-Verteilern auf. Das ist nicht romantisch übertrieben – es ist praktisch erprobt. Viele bestehende jW-Leserinitiativen haben so begonnen: mit einem Haufen Zeitungen, einer Handvoll Überzeugung und der Einsicht, dass man das allein nicht schafft.

Die Relevanz dieser Aktionen für die junge Welt selbst lässt sich an Zahlen ablesen, aber besser an Resonanz. Neue Abonnenten, die nach dem 1. Mai anrufen. Mehr Besucher auf den Kanälen der jW im Internet. Rückmeldungen aus Gewerkschaften, die merken: Hier gibt es eine Stimme, die unsere Kämpfe ernst nimmt. Mehr Abonnementabschlüsse im Nachgang des 1. Mai, mehr Verkäufe an den Kiosken in den folgenden Wochen. Etwas davon bleibt hängen: Verkaufszuwächse, die das materielle Überleben der jW sichern. Ohne die ehrenamtliche Hilfe der Verteilenden, ohne die der Zeitung zugewandten Unterstützerinnen und Unterstützer wäre dieses Wachstum nicht möglich. Die Zeitung lebt von ihrer Verbreitung – und die Verbreitung lebt von den Menschen, die sie mittragen.

Diese Chance gilt es zu nutzen. Daher möchten wir alle Leserinnen und Leser motivieren, noch bis zum 20. April um 12 Uhr kostenlose Tagesausgaben für den 1. Mai zu bestellen. Ab 50 Exemplaren ist das logistisch möglich. Und ob 50 oder 500 für die ganze Stadt – jede Bestellung zählt, jede Verteilaktion ist eine große Hilfe. Verteilexemplare lassen sich per E-Mail (aktionsbuero@jungewelt.de) oder telefonisch (030/53 63 55-10) bestellen.

Der 1. Mai ist der Tag der Arbeit, der Kampftag der Arbeiterklasse. Für uns ist er auch der Tag der Begegnung – und des Ermöglichens von Begegnungen. Mit alten Lesern, mit neuen Lesern, mit Gleichgesinnten. Packen wir die Zeitungen ein. Treffen wir uns auf der Straße. Und überzeugen wir davon, dass die Tageszeitung junge Welt nicht nur nötig ist – sondern auch vor Ort präsent. Auf der Seite des Protests.

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