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Hungerstreik gegen drohende Räumung von selbstorganisierter Nachbarschaft in Athen

Foto: Yorgos Karahalis/Reuters

Die Internationalistische Kampagne »Save Prosfygika« informierte am Dienstag über einen Hungerstreik gegen die drohende Vertreibung der Bewohner einer selbstorganisierten Nachbarschaft in Athen:

Der zweite Monat eines unbefristeten Hungerstreiks in Athen geht zu Ende. Der Protest richtet sich gegen Pläne, rund 400 Menschen aus der selbstverwalteten, besetzten Gemeinschaft Prosfygika im Stadtzentrum zu vertreiben. Am 5. Februar begann Aristotelis Chantzis, Bewohner und Mitglied der Gemeinschaft der besetzten Nachbarschaft Prosfygika, einen Hungerstreik, den er nach eigenen Angaben – falls notwendig – bis zum Tod fortsetzen wird. Der 5. April markiert den 60. Tag seines Hungerstreiks. Da die Situation eine kritische Phase erreicht hat – die am vergangenen Freitag zu seiner Ohnmacht vor der Polizeistation Ambelokipi führte –, sind heute nachmittag zahlreiche Menschen aller sozialen Schichten und Altersgruppen im Rahmen einer geplanten Demonstration zur Unterstützung von Chantzis und zur Verteidigung der Gemeinschaft in Athen auf die Straße gegangen.

Nach monatelangen Protesten fanden sowohl in ganz Griechenland als auch international vielfältige Aktionen statt, in mehr als 29 Städten in Mexiko, Kolumbien, Rojava, der Türkei, den Vereinigten Staaten, Italien, Frankreich, Belgien, Serbien, Dänemark, Deutschland, Polen, Portugal, Spanien, Österreich, Slowenien und Schottland.

Mit dem Hungerstreik und den begleitenden Protesten reagieren wir auf den Plan der Region Attika, die Gebäude der Nachbarschaft zu räumen und zu sanieren. Dieser Plan beinhaltet die unmittelbare Vertreibung der etwa 400 Bewohner:innen der Gemeinschaft, die dort seit Jahrzehnten mit ihren Familien leben. (…)

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Die Nachrichtenagentur Mezopotamya berichtete am Montag über die Gründung einer »Allianz gegen die NATO und den imperialistischen Krieg« in der Türkei:

Demokratische Massenorganisationen haben anlässlich des NATO-Gipfels, der am 7. und 8. Juli in Ankara stattfindet, bei einer Pressekonferenz im Hauptquartier der Vereinigten Revolutionären Partei die »Allianz gegen die NATO und den imperialistischen Krieg« ausgerufen. (…)

Songül Doğan, Mitglied der Unabhängigen Revolutionären Klassenplattform (BDSP), wies darauf hin, dass die Krise des imperialistischen Systems die entscheidende Ursache hinter den Bestrebungen zur Neuaufteilung der Welt darstelle, und erklärte: »Im Namen der Neuaufteilung und Neugestaltung der Welt werden heute neue Kriegsvorbereitungen getroffen und neue regionale Kriegsschauplätze eröffnet. Zweifellos stehen die USA an der Spitze dieser imperialistischen Hegemonie und Neuaufteilung.« (…)

Die Republik Türkei, die seit ihrer Gründung bis heute eine der aktivsten Kräfte der NATO ist, hat direkt an der Unterdrückung der sich im Nahen Osten, auf dem Balkan, im Kaukasus und in Afrika entwickelnden Volksaufstände und nationalen Befreiungsbewegungen sowie am imperialistischen Hegemoniekampf teilgenommen. »Für unser Land ist die NATO kein fernes und externes, sondern ein inneres Phänomen. Unser Land ist Mitglied und untrennbarer Bestandteil der NATO. Die Armee ist die Armee der NATO. Die NATO ist das Instrument zur Kolonialisierung und Versklavung der Völker durch die imperialistischen Herren« (…)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2026, Seite 3, Abgeschrieben

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