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Nachschlag: Indischer Prinz

Nautilus | ZDF-Mediathek

Foto: ZDF/Vince Valitutti/Disney+
Showdown in der Arktis: Der Rache suchende Nemo (l.) mit Mannschaftsmitglied und U-Boot (Freeze Frame aus »Nautilus«)

Legendär ist die Verfilmung des Jules-Verne-Klassikers »20.000 Meilen unter dem Meer« von 1954 mit James Mason als Kapitän Nemo in der Regie von Richard Fleischer. Mit dem Disney-Cinemascope-Klassiker von damals hat die ursprünglich für Disney+ produzierte Serie von heute wenig zu tun – man teilt sich die Uridee. Nemos Backstory – er ist ein indischer Prinz, dem die East India Trading Company Land und Familie geraubt hat – findet in der aktuellen Fassung allerdings breiten Platz. Wie auch die East India Trading Company (laut der Enzyklopedia Britannica eine »company formed for the exploitation of trade with East and Southeast Asia and India«) insgesamt nicht gut wegkommt. Was gegen solche Ausbeuter helfen könnte, wird auch gezeigt, liest doch einer der »Schiffsjungen« der »Nautilus« nichts anderes als das »Kommunistische Manifest«. Nebenbei liefert die Serie eine kleine Waffenkunde: Verfolgt wird Nemos U-Boot von einem britischen Kriegsschiff der »Dreadnought«-Klasse, in Dienst gestellt ab 1906. (mis)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2026, Seite 14, Feuilleton

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