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»Nahezu wortgleiche« Übernahmen: Herausgeber der Encyclopedia Britannica klagt gegen KI-Anbieter

Foto: AP Photo/Michael Dwyer, File
Alles nur abgeschrieben? Das Material der KI ist von Menschen zusammengetragenes und im Internet verfügbares Wissen

London. Die Lexikongesellschaft Encyclopedia Britannica verklagt das Unternehmen ⁠OpenAI, weil es seine Inhalte ⁠missbräuchlich zum Training von Modellen der sogenannten Künstlichen Intelligenz (KI) genutzt haben soll. In ‌seiner Klage vor einem Bundesgericht in Manhattan erklärt der Herausgeber der seit dem 18. Jahrhundert ununterbrochen erscheinenden Enzyklopädie, das ⁠KI-Unternehmen habe Artikel sowie ‌Enzyklopädie- und Wörterbucheinträge verwendet, um seinen Chatbot ChatGPT zu ​trainieren. OpenAI habe unrechtmäßig fast 100.000 Artikel kopiert, um seine Sprachmodelle zu trainieren. ChatGPT liefere »nahezu wortgleiche« Kopien ‌von Enzyklopädie-Einträgen der Britannica und halte damit Nutzer ‌von dem Lexikon fern, ⁠das ⁠seit Jahren nur noch online erscheint. Die Klage ist eine ⁠von vielen, die die ‌Inhaber von Urheberrechten gegen verschiedene KI-Unternehmen eingereicht haben, ⁠weil diese ihr Material unerlaubt zum Trainieren von KI-Systemen verwendet haben sollen. Die KI-Firmen argumentieren oft, dass ihre Systeme die ‌urheberrechtlich geschützten Inhalte legal nutzen, indem sie diese in »etwas Neues« umwandeln. (Reuters/jW)

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Erschienen am 17.03.2026, Feuilleton

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