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Radsport

Sie kommt wieder

Sanremo. Die italienische Radrennfahrerin Debora Silvestri hat bei ihrem harten Sturz bei einer Abfahrt des Frühjahrsklassikers Mailand–Sanremo fünf gebrochene Rippen und einen Mikrobruch in der Schulter erlitten. »Nicht das Finale, das ich mir vorgestellt habe. (…) Es hätte schlimmer kommen können. Zeit sich zu erholen, aber keine Sorge, ich komme wieder«, teilte Silvestri auf Instagram mit. Die 27jährige war am Sonnabend bei der Cipressa-Abfahrt über die Leitplanke einige Meter in die Tiefe auf einen asphaltierten Weg gestürzt. Silvestri wurde ins Krankenhaus gebracht, war aber bei Bewusstsein, wie ihr Team Laboral Kutxa mitteilte. Bei dem Vorfall waren zunächst einige Fahrerinnen, darunter Extoursiegerin Kasia Niewiadoma-Phinney, zu Fall gekommen. Silvestri hatte versucht auszuweichen und war dann über die Leitplanke gegangen. Das gleiche Schicksal teilte eine weitere Fahrerin, die aber offenbar nicht so unglücklich aufgeprallt war und schnell wieder stehen konnte. Das Rennen gewann die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky im Sprint vor der Schweizerin Noemi Rüegg. Im Rennen der Männer hatte es ebenfalls einige Stürze gegeben, die aber glimpflicher abliefen. Auch Tadej Pogačar ging zu Boden, der Weltmeister konnte aber trotzdem das Rennen gewinnen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2026, Seite 16, Sport

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