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Fußballrealität

Im Angriffsmodus

Rabat. Gianni Infantino bleibt FIFA-Präsident. Nach einer Krisensitzung mit Spitzenpersonal des Fußballweltverbands in der marokkanischen Hauptstadt teilte die FIFA-Führung am Mittwoch abend mit, sie stehe geschlossen hinter Infantino. Und der Verbandsboss denkt gar nicht daran, von sich aus seinen Rücktritt zu erklären. Statt dessen schaltete Infantino nur viereinhalb Tage nach dem krachenden Scheitern des Investorendeals, mit dem er die Fußballszene zuvor schockiert und empört hatte, wieder in den Angriffsmodus. In einem Schreiben, das an die FIFA-Vizepräsidenten und Councilmitglieder der FIFA adressiert ist und von Sky News in voller Länge veröffentlicht wurde, gesteht Infantino zwar Fehler ein, aber droht auch mit Konsequenzen. »Nach der Rücknahme des Projekts wird die FIFA keinerlei Angriffe auf ihre Integrität, ihre gute Unternehmensführung und die Einhaltung ordnungsgemäßer Verfahren mehr dulden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Namen und ihren Ruf zu schützen und zu wahren«, heißt es wörtlich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2026, Seite 16, Sport

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