Neu erschienen
Ausdruck
In der neuen Ausgabe des Magazins der Tübinger Informationsstelle Militarisierung schreibt Tobias Pflüger über den Weg zur »Militärrepublik«: »Mit dem Bundeshaushalt 2026 gibt die Bundesregierung ein Viertel des Gesamthaushaltes für Militär und Rüstung aus. Bis zum Jahr 2029 soll es mindestens ein Drittel des Gesamthaushaltes des Bundes sein, das in die Bundeswehr oder in Rüstungsprojekte fließt.« Er wundere und ärgere sich, dass das »in der öffentlichen Debatte kaum eine Rolle spielt«. Die meisten politischen Akteure unterstützten die Aufrüstung, und von denen, bei denen das nicht der Fall sei, darunter »die Partei Die Linke oder Teile der Gewerkschaften«, seien immer mal wieder »eher leise Anmerkungen« zu hören, »dass das nun doch etwas arg viel sei mit den ganzen Milliarden für Rüstung und Militär«. Eine grundsätzliche Kritik »und erst recht eine Gegenbewegung gegen den Aufrüstungswahn« fehle bisher. Außerdem: Simon David Dressler schreibt über die »Militarisierung in Talkshows und auf Social Media«, Susanne Bödecker über den »freiwilligen« neuen Wehrdienst, Volker Mörbe über die »Militarisierung des Gesundheitswesens« und Martin Kirsch über den »Operationsplan Deutschland«. (jW)
Ausdruck. Magazin der Informationsstelle Militarisierung, Nr. 124, März 2026, 75 Seiten, 4,50 Euro, Bezug: Informationsstelle Militarisierung e. V., Hechinger Str. 203, 72072 Tübingen oder kostenlos im PDF-Format über imi-online.de
Antifa
In der neuen Ausgabe des Magazins der VVN-BdA spricht Ulrich Schneider im Interview über die letzten 35 Jahre in der Geschichte der vor 75 Jahren gegründeten Fédération Internationale des Résistants (FIR): »Die Situation heute ist vergleichbar mit den Umbrüchen Anfang der 90er Jahre, doch die Kräfte der antifaschistischen Verbände sind deutlich kleiner geworden.« Dirk Schneider ruft die Bamberger Tagung der NSDAP-Führung im Februar 1926 in Erinnerung. Außerdem: Bernd Kant erinnert zum 110. Geburtstag an Peter Gingold, Maxi Schneider macht sich Gedanken über »erinnerungspolitische Verwerfungen nach dem 7. Oktober 2023«. (jW)
Antifa. Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur, März/April 2026, 35 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: VVN-BdA e. V., Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin, E-Mail: antifa@vvn-bda.de
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