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Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Graswurzelrevolution

In der Aprilausgabe der Zeitschrift Graswurzelrevolution schreibt Daniel Jerke über die Remilitarisierung in Österreich. Weiterhin sei »keine große antimilitaristische Bewegung in Sicht«, obwohl das Potenzial dafür da sei. Ulrich Klemm beschäftigt sich mit der Publikationsgeschichte der militaristischen »Landser«-Heftreihe, die zwischen 1957 und 2013 in einer Gesamtauflage von mindestens 50 Millionen Exemplaren erschienen ist. Torsten Bewernitz beleuchtet die Abhängigkeit »künstlicher Intelligenz« von menschlicher Arbeit. Joseph Steinbeiß schreibt, die wirtschaftliche und politische Lobby »einer aggressiven Durchdigitalisierung von Kitas, Schulen und Hochschulen« sei »erstaunlich schnell in die Defensive geraten«. Es gebe eine »immer vernichtendere Evidenz gegen den Einsatz digitaler Technik im Bildungsbereich«. (jW)

→ Graswurzelrevolution, Jg. 55, Nr. 508, 24 Seiten, 4,50 Euro, Bezug: Verlag ­Graswurzelrevolution, Abo und Vertrieb, Vaubanal­lee 2, 79100 Freiburg, E-Mail:­ abo@graswurzel.net

Wildcat

Das aktuelle Heft der Zeitschrift Wildcat beschäftigt sich unter der Überschrift »Vulkangruppen – oder die Eruption der Dummheit« kritisch mit der Ideologie, die unter anderem in den nach den jüngsten Anschlägen auf die Energie- und Verkehrsinfrastruktur veröffentlichten »Bekennerschreiben« zum Ausdruck kommt. Außerdem: Beiträge zu den Entwicklungen in den USA, zur Lage im Iran und in Syrien. (jW)

→ Wildcat, Nr. 115 (Frühjahr 2026), 66 Seiten, 5 Euro, Bezug: Wildcat, Postfach 80 10 43, 51010 Köln, E-Mail: versand@wildcat-www.de

Stichwort Bayer

In der Zeitschrift der Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) erläutert Jan Pehrke, warum der Bayer-Konzern einer der Hauptprofiteure des EU-Mercosur-Abkommens ist. Sibylle Arians stellt unter der Überschrift »Bayers Versuchskaninchen« eine neue Studie vor, die sich mit der missbräuchlichen Verabreichung von Medikamenten ohne ausreichende medizinische Indikation an Kinder und Jugendliche in Heimen und anderen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen von den 50er bis in die 80er Jahre beschäftigt. Außerdem: Beiträge über »Brüssel als Büttel von Bayer & Co.« und »Bayers Glyphosatstrategie«. (jW)

→ Stichwort Bayer. Die anderen Informationen zu einem multi­nationalen Chemiekonzern, Nr. 2/2026, 31 Seiten, kostenlos, Bezug: Coordination gegen ­Bayer-Gefahren (CBG), Postfach 15 04 18, 40081 Düsseldorf, E-Mail: info@cbgnetwork.org

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2026, Seite 15, Politisches Buch

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